Bürgermeister wehrt sich

Vorwürfe haltlos

Guntram Perdacher:

“Die Vorwürfe der FPÖ sind haltlos und rein politisch motiviert. Ich weise entschieden zurück, dass das Vertrauen in meine Arbeit als Bürgermeister unwiederbringlich zerstört sei. Meine Tätigkeit ist stets transparent und im besten Interesse der Bürgerinnen und Bürger von St. Jakob im Rosental erfolgt. Die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werde ich mit voller Kooperation begleiten, in der Gewissheit, dass der Vorwurf sich als haltlos herausstellen wird, zudem es sich bei der „Anordnung lediglich um eine ergänzende Ermittlung zur Sachverhaltsdarstellung gegen unbekannt“ handelt und es dabei nicht gegen meine Person geht. Der von der FPÖ gestellte Antrag ist nicht nur inhaltlich unbegründet, sondern verstößt auch gegen die kommunale Ordnung. Ein Antrag zur Auflösung des Gemeinderates kann als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden und ist lt. § 42 Abs. 4 ohne Abstimmung über die Frage der Dringlichkeit vom Vorsitzenden, dem Gemeindevorstand oder einem Ausschuss zur Vorberatung zuzuweisen, und dies ist in unserem Fall erfolgt. Dies dient dem Schutz unserer demokratischen Strukturen und verhindert unüberlegte Entscheidungen in angespannten Situationen. Ich appelliere an die Medien, solche Meldungen mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen und nicht unreflektiert zu verbreiten.”

Kein Kontakt

“Die FPÖ-Gemeinderätin hat zudem in der Vergangenheit keinerlei Kontakt zu mir gesucht, um Vorwürfe zu klären oder eine konstruktive Zusammenarbeit anzustreben. Ebenso hat sie ihr Recht als Gemeinderätin und Gesellschafterin, Einsicht in relevante Unterlagen zu nehmen, nicht wahrgenommen. Dies unterstreicht den rein politischen Charakter ihres Vorgehens. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt meine Priorität die Weiterentwicklung unserer Gemeinde. Projekte wie der Bildungscampus zeigen die Fortschritte, die wir gemeinsam erzielt haben. Ich werde meine Arbeit mit Nachdruck fortsetzen und die Interessen von St. Jakob im Rosental weiterhin entschlossen vertreten. Auch wird weiterhin der Fokus auf Leistungen und Zukunftspläne gerichtet. Der Jahresabschluss 2024 muss zudem als Erfolg hervorgehoben werden. Ein prognostiziertes Defizit von ‑542.100 € wurde in ein positives Nettoergebnis von +58.781 € umgewandelt, was eine Verbesserung um 600.881 € bedeutet. Dies unterstreicht eine sorgfältige Haushaltsführung.”

Guntram Perdacher